Können wir Stille hören?

Der Hörsinn

Unser Ohr, das feinst gebaute Sinnesorgan im Körper kann mehr als nur Geräusche Wahrnehmen, Informationen verarbeiten, es ruft  auch Emotionen in uns wach. So können wir das Befinden eines Menschen anhand seiner Sprachmelodie erkennen und das lauschen einer Musik kann uns in Ekstase, Freude und Begeisterung versetzten. Über unser akustisches Sinnessystem können also tiefe Empfindungen wachgerufen werden.

Einen großen Teil unserer auditiven Wahrnehmung nehmen wir über Schallwellen,Schwingungen im Raum war.

Gelangen diese ins Ohr, werden sie mit Hilfe der Ohrmuschel in den Gehörgang geleitet und treffen dort auf unser Trommelfell. Das überträgt die Schwingungen das Innenohr weiter, wo die Hörsinneszellen sitzen. Sie verwandeln die mechanischen Reize in Nervenimpulse und generieren einen Code, welcher von unserem Gehirn entschlüsselt werden kann.

 

Dann werten wir die Informationen aus und verwandeln sie in akustische Empfindungen, Geräusche Klänge und Töne. Parallel werden die Höreindrücke mit dem visuellen, olfaktorische und haptischen Sinnen verknüpft und es entsteht ein allumfassendes Sinneserlebnis. 

So hilft uns das Gehör auch uns im Alltag zu orientieren und gibt uns Informationen über Vorgänge die wir nicht sehen oder steuern können.  Das was das Ohr später im Hintergrund akustisch aufnimmt erlebt der Mensch unbewusst. Mit einer gezielten Klang Inszenierung wird ein Hintergrund Sound, ein Grundmelodie, eine Art Backround erzeugt. So werden im  Raum beim Menschen positive Emotionen unterbewusst wachgerufen und Klangräume geschaffen die Wohlbefinden erzeugen.

 

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